„Hilf mir zu helfen:

Ein Assistenzhund aus dem Tierschutz“

Assistenzhunde, die einmal ein Leben als Tierschutzhunde lebten... mit einem zweiten Leben als Assistenzhunde.

 

Seit Jahren bilden wir erfolgreich auch Hunde mit Tierschutzvergangenheit zu Assistenzhunden für behinderte / chronisch kranke Menschen aus.

 

Obwohl diese Hunde oft einen weniger guten Start ins Leben hatten, entwickeln sie sich zu zuverlässigen und unersetzlichen Partnern für ihren Assistenznehmenden. Die Aufgaben unterscheiden sich in der Regel nicht von denen „anderer Assistenzhunde“. Auch ehemalige Tierschutzhunde durchlaufen eine, den Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasste Ausbildung und einen umfassenden Gesundheitscheck. Auch die Ausbildung dieser Teams endet mit einer Team-Prüfung.

 

Vorteile:

·       Da die Hunde in den meisten Fällen bereits älter (1-3 Jahre) und kastriert sind und meist lediglich eine Tierschutzgebühr kosten reduzieren sich die Anschaffungskosten erheblich.

·       Je nach „Vorbildung“ des Hundes verkürzt sich die Ausbildungsdauer von regulär 2 bis 2,5 Jahren vielfach auf 6-12 Monate.

·       Da die Hunde bereits erwachsen sind, können sie schneller zu ihrem Menschen umziehen und diesen Unterstützen.

 

Nachteile:

·       Es gibt wenige belastbare Studien aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit dem Thema „Assistenzhunde aus dem Tierschutz“ beschäftigen. Somit fehlen umfangreiche Erfahrungswerte

·       Gerade bei Hunden aus dem Mittelmeerraum stellen verschiedene Erkrankungen (sog. Mittelmeerkrankheiten: Leishmanose, Erlichiose,...) eine ernst zu nehmende Problematik dar.

·       Hunde, die bereits älter sind bringen bisweilen Eigenschaften und Erfahrungswerte mit, die erst im Laufe der Ausbildung zu Tage treten und einen erfolgreichen Abschluss gefährden können.

 

In anderen Ländern ist die Ausbildung von Hunden aus dem Tierschutz, aus Tierheimen, Tötungsstationen oder privaten Abgaben gängige Praxis. Die Erfahrungen der Kollegen sind überwiegend positiv. Wir stehen im ständigen Austausch mit KollegInnen aus der ganzen Welt und freuen uns, weiteren Tierschutzhunden eine Chance auf ein zweites Leben als Assistenzhund zu ermöglichen.

Hilf mir zu helfen: Ein Assistenzhund aus dem Tierschutz

 

Kann ein Hund mit Vergangenheit ein zuverlässiger Assistenzhund werden? Bilden sie auch Tierschutzhunde aus? ... diese und ähnliche Fragen erreichen uns regelmäßig und unsere Antwort ist immer gleich:

 

JA, wenn (alternativ: Ja, aber....)

 

JA, wir unterstützen es sehr, wenn ein "Hund mit Vergangenheit" die Chance bekommt einen Menschen zu unterstützen, der sich einen Assistenzhund wünscht.

JA, wir haben damit auch Erfahrung, einige sogar inzwischen.

JA, wir haben Tierschutzhunde zu zuverlässigen Assistenzhunden begleiten können und

JA, wir haben auch schon Hunde NICHT ausgebildet, weil wir den Eindruck hatten, der Hund ist mit dem "Job" überfordert oder unglücklich.

 

und ganz wichtig: NEIN; nicht jeder Hund ist mit dem Job als Assistenzhund glücklich... dabei ist es nach unserer Erfahrung egal, ob der Hund als Welpe seine Ausbildung begonnen hat oder erst mit 2 oder 3 Jahren.

In anderen Ländern auf der ganzen Welt ist es gang und gäbe: Hunde aus dem Tierheim, teilweise auch aus sog. Tötungsstationen erhalten eine Ausbildung und begleiten dann ihren Menschen. Da wir im ständigen Kontakt mit erfahrenen Ausbildern auf der ganzen Welt stehen, beobachten wir diese Entwicklung und freuen uns, unseren Teil dazu beitragen zu können.

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.